Absicherung der Remotemitarbeiter: Bereitstellung eines Zero-Trust-Zugriffs
Bereitstellung eines Zero-Trust-Zugriffs
Die weltweite Pandemie hat FachkrΓ€fte dazu gezwungen, ihre BΓΌros weitgehend zu verlassen und sich in die isolierte Umgebung ihres Zuhauses zurΓΌckzuziehen. Die meisten werden frΓΌher oder spΓ€ter ins BΓΌro zurΓΌckkehren, und sei es auch nur in Teilzeit, da sich die Unternehmen auf SchutzmaΓnahmen der Mitarbeiter durch die Einhaltung von Abstand einstellen. Global Workplace Analytics schΓ€tzt, dass bereits Ende 2021 25-30β―% der Arbeitnehmer mehrere Tage pro Woche im Home-Office arbeiten werden. Andere kehren womΓΆglich nie wieder in ein regulΓ€res BΓΌro zurΓΌck und entscheiden sich endgΓΌltig dafΓΌr, im Home-Office zu bleiben.
Die plΓΆtzliche Notwendigkeit, so viele BeschΓ€ftigte zu mobilen Mitarbeitern zu machen, hat die Netzwerksicherheit stark gefΓ€hrdet. FΓΌr die Entwicklung und DurchfΓΌhrung einer sicheren Strategie fΓΌr den Remotezugriff, die das gleiche MaΓ an Sicherheit bietet wie fΓΌr die Mitarbeiter im BΓΌro, blieb keine oder nur wenig Zeit. So ergaben sich zahlreiche Risiken und Herausforderungen in Bezug auf die Cybersicherheit und die Nachfrage nach echten Zero-Trust-ZugriffslΓΆsungen, die ortsunabhΓ€ngig eingesetzt werden kΓΆnnen.

Sicherheitsprobleme durch Remotezugriff
Als im April 2020 mehrere Millionen von BΓΌroangestellten mit Telearbeit begannen, fΓΌhrte Cato die Umfrage βEnterprise Readiness to Support Widespread Work-from-Anywhereβ durch, in der es darum ging, ob Unternehmen die Arbeit im Home-Office unterstΓΌtzen wΓΌrden. Bei der Befragung von fast 700β―Unternehmen ergab sich, dass sich bei fast zwei Drittel der Befragten (62β―%) der Datenverkehr ΓΌber Remotezugriff seit Pandemiebeginn mindestens verdoppelt und bei mehr als einem Viertel (27β―%) sogar verdreifacht hat.
Entscheidend ist jedoch die Frage, wie Unternehmen die Sicherheitsrichtlinien fΓΌr ihre zahlreichen Remotemitarbeiter durchsetzen. Laut der Umfrage haben die meisten Befragten mindestens eine der wichtigsten MaΓnahmen, die fΓΌr die Sicherheit in Unternehmen erforderlich sind, nicht umgesetzt:
- Mehrstufige Authentifizierung (MFA) zur BestΓ€tigung der BenutzeridentitΓ€t
- Eindringschutz zur Identifizierung von netzwerkbasierten Angriffen
- Anti-Malware zum Schutz vor Bedrohungen durch schΓ€dliche Inhalte
Obwohl MFA selbst bei Privatpersonen zum Standard geworden ist, setzt mehr als ein Drittel (37β―%) der Befragten bei der Autorisierung von Remotebenutzern keine MFA ein und verlΓ€sst sich stattdessen auf Single Sign-On (SSO) oder eine Kombination aus Benutzername und Passwort. Zur Verhinderung von Angriffen setzen mehr als die HΓ€lfte der Befragten (55 %) keinen Eindringschutz bzw. keine Anti-Malware ein. Noch schlimmer ist die Tatsache, dass 11β―% den Datenverkehr ΓΌberhaupt nicht ΓΌberwachen.
VPN-Server werden von 64β―% der Befragten genutzt und stellen somit die vorherrschende LΓΆsung fΓΌr den Remotezugriff dar. VPNs bieten zwar eine VerschlΓΌsselung des Datenverkehrs und eine Benutzerauthentifizierung, stellen aber dennoch ein Sicherheitsrisiko dar, da sie einen Zugang zum gesamten Netzwerk gewΓ€hren. Dabei ist es nicht mΓΆglich, den Benutzerzugriff auf bestimmte Ressourcen genau zu kontrollieren. Die Sicherheitseinstellungen des verbundenen GerΓ€ts werden nicht ΓΌberprΓΌft, wodurch Malware in das Netzwerk eindringen kΓΆnnte. Gestohlene VPN-Anmeldedaten sind sogar der Grund fΓΌr mehrere Datenschutzverletzungen, die ΓΌber die Medien bekannt geworden sind. Durch die Verbindung mit echten Anmeldedaten ΓΌber ein VPN konnten Angreifer gezielt in Unternehmensnetzwerke eindringen und sich dort frei bewegen.
VPNs machen Platz fΓΌr Zero-Trust-Sicherheitsmodelle
Die Technologiebranche setzt zunehmend auf ein wesentlich sichereres Modell fΓΌr den Benutzerzugriff, das alsΒ Zero Trust Network Access (ZTNA)Β bekannt ist. Er wird auch alsΒ Software-Defined Perimeter (SDP)Β bezeichnet. Die Funktionsweise von ZTNA ist simpel: Der Zugriff auf eine bestimmte Ressource wird grundsΓ€tzlich verweigert, es sei denn, er ist ausdrΓΌcklich erlaubt. Dieser Ansatz ermΓΆglicht die Umsetzung strengerer Sicherheitsstandards im gesamten Netzwerk und eine Mikrosegmentierung, die im Falle eines Angriffs auf das System laterale AktivitΓ€ten einschrΓ€nken kann. Diesem Grundsatz unterliegen letztlich alleΒ ZTNA-Architekturen.
DerΒ Marktleitfaden von Gartner fΓΌr Zero Trust Network Access (ZTNA)Β prognostizierte letztes Jahr, dass 60β―% der Unternehmen bis 2023 VPN abschaffen und stattdessen ZTNA nutzen werden. Der Hauptvorteil von ZTNA besteht darin, dass genau kontrolliert werden kann, wer von welchem EndgerΓ€t aus Zugriff auf das Netzwerk erhΓ€lt und behΓ€lt und auf welche Ressourcen genau zugegriffen werden kann. Der Zugriff wird nach dem Least-Privilege-Prinzip gemÀà den festgelegten Sicherheitsrichtlinien gewΓ€hrt.
Diese differenzierten KontrollmΓΆglichkeiten sind auch der Grund, warum Zero Trust Network Access den identitΓ€tsbezogenen Ansatz beim Netzwerkzugriff ergΓ€nzt, der fΓΌrΒ SASE (Secure Access Service Edge)Β erforderlich ist. Ist ZTNA in eine cloudnative Netzwerkplattform integriert, lassen sich den Unternehmensressourcen, wie Standorten, Cloudanwendungen, Cloudrechenzentren und auch mobilen und Remotebenutzern, von derβ―SASE-LΓΆsung die jeweils passenden Zugriffsberechtigungen zuweisen.
Sicherheitsfunktionen als SchlΓΌssel zum Erfolg der Zero-Trust-Sicherheitsrichtlinien
Γhnlich wie bei VPNs, Firewalls und Intrusion Prevention Systems gibt es auf dem Markt auch fΓΌr ZTNA eigene PunktlΓΆsungen. Viele Netzwerke sind inzwischen sogar mit einer ganzen Reihe an eigenstΓ€ndigen Sicherheits- und RemotezugriffslΓΆsungen ausgestattet. Dabei ist die mangelnde Produktintegration in vielerlei Hinsicht ein echter Nachteil. Erstens erhΓΆht sich so die Wahrscheinlichkeit von Konfigurationsfehlern und uneinheitlichen Sicherheitsrichtlinien. Zweitens steigt die Netzwerklatenz, da der Datenverkehr von jedem GerΓ€t einzeln geprΓΌft werden muss. Und schlieΓlich wird durch die fehlende Integration eine ganzheitliche Erkennung von Bedrohungen praktisch unmΓΆglich, da jede Appliance ΓΌber ihre eigene Daten in ihrem eigenen Format verfΓΌgt. Selbst wenn diese Daten von einem SIEM zusammengefΓΌhrt werden, ist der Aufwand fΓΌr die Aufbereitung der Daten und die rechtzeitige Korrelation von Ereignissen zu groΓ, um Bedrohungen aufhalten zu kΓΆnnen, bevor sie Schaden anrichten.
AuΓerdem ist die Zero-Trust-Strategie nur eine Komponente einer RemotezugriffslΓΆsung. Es gibt Leistungs- und kontinuierliche Sicherheitsprobleme, die sich von eigenstΓ€ndigen ZTNA-LΓΆsungen nicht beheben lassen. Deshalb bietet die vollstΓ€ndigeΒ Integration von ZTNA in eine SASE-LΓΆsung den grΓΆΓten Vorteil.
SASE kombiniert Zero Trust Network Access,Β NGFWΒ und andere Sicherheitsservices mit Netzwerkservices wieΒ SD-WAN,Β WAN-OptimierungΒ und Bandbreitenaggregation in einer cloudnativen Plattform. So erhalten Unternehmen, die die SASE-Architektur nutzen, die Vorteile von Zero Trust Network Access sowie eine umfassende Auswahl an konvergenten Netzwerk- und SicherheitslΓΆsungen, die sowohl einfach zu verwalten als auch Γ€uΓerst skalierbar sind. Die SASE-LΓΆsung von Cato bietet all dies in einer cloudnativen Plattform.
Sicherer Remotezugriff aus dem Home-Office ΓΌber die SASE-Plattform von Cato
Doch was bedeutet das fΓΌr die Mitarbeiter mit Remotezugriff? Mit der SASE-Plattform von Cato kann Remotemitarbeitern schnell und einfach ein Γ€uΓerst sicherer Zugriff gewΓ€hrt werden.
Mit Cato kΓΆnnen Sie flexibel entscheiden, wie sich mobile und Remotebenutzer sicher mit Ressourcen und Anwendungen verbinden. Cato Client ist eine schlanke Anwendung, die in wenigen Minuten eingerichtet werden kann und Remotebenutzer automatisch mit der Cato Cloud-LΓΆsung verbindet. Zudem ermΓΆglicht der clientlose Zugriff einen optimierten und sicheren Zugang zu ausgewΓ€hlten Anwendungen ΓΌber einen Browser. Dabei navigieren die Benutzer einfach zu einem Anwendungsportal β das ΓΌber alle 57β―PoPs von Cato weltweit verfΓΌgbar ist β, authentifizieren sich ΓΌber das konfigurierte SSO und gelangen so unmittelbar zu den fΓΌr sie freigegebenen Anwendungen. Bei beiden AnsΓ€tzen werden integrierte ZTNA-Funktionen fΓΌr einen sicheren Zugriff auf bestimmte Netzwerkressourcen genutzt.
Ein Zero-Trust-Ansatz ist zur Absicherung von Remotemitarbeitern unerlΓ€sslich. Aus diesem Grund ermΓΆglicht die Cato-LΓΆsung eine einfache und effektive Implementierung von ZTNA.
Wenn Sie mehr darΓΌber erfahren mΓΆchten, wie Sie Ihre Remotemitarbeiter unterstΓΌtzen kΓΆnnen, lesen Sie das kostenlose E-Book von Cato βWork From Anywhere for Everyoneβ (Γberall arbeiten fΓΌr jedermann).