Mit SASE gegen Shadow AI: Sicherheit und Transparenz für GenAI in Ihrem Unternehmen

Künstliche Intelligenz hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung genommen und mit ihr die Herausforderungen für Unternehmen. Anwendungen wie ChatGPT, Microsoft Copilot, Claude oder Gemini halten Einzug in Arbeitsprozesse, steigern die Effizienz und verändern die Art, wie wir kommunizieren, recherchieren und Entscheidungen treffen. Doch dieser Fortschritt birgt auch neue Risiken: Datenschutzverstöße, der Verlust geistigen Eigentums, fehlerhafte Inhalte oder der unkontrollierte Einsatz von KI durch Mitarbeitende sind nur einige der Gefahren, mit denen Unternehmen heute konfrontiert sind.
Im Webinar „Der Schlüssel für eine sichere Gen-AI-Strategie“ zeige ich Ihnen, wie Unternehmen diesen Risiken souverän begegnen können – und welche zentrale Rolle dabei eine moderne SASE-Plattform spielt.
Der EU AI Act: Regulatorischer Taktgeber
Mit dem Mitte 2024 in Kraft tretenden EU AI Act setzt die Europäische Union weltweit erstmals einen umfassenden regulatorischen Rahmen für den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, Grundrechte und Sicherheit zu schützen, ohne Innovationen zu hemmen. Der Gesetzesrahmen basiert auf einem risikobasierten Ansatz, der KI-Systeme je nach Gefährdungspotenzial in vier Kategorien einteilt – von „verboten“ über „hohes Risiko“ bis hin zu „minimalem Risiko“. Unternehmen werden dadurch nicht nur stärker in die Verantwortung genommen, sondern müssen auch die Transparenz und Kontrollmechanismen für den Einsatz von GenAI intern deutlich verbessern.
Das wachsende Risiko durch Shadow AI
Während sich KI-Lösungen mit hoher Geschwindigkeit verbreiten, hinken Governance und Sicherheitsmaßnahmen oft hinterher. Einer McKinsey-Studie zufolge haben zwar bereits über 70 Prozent der Unternehmen GenAI in mindestens einem Geschäftsbereich eingeführt, jedoch fühlt sich weniger als ein Fünftel ausreichend vorbereitet, um die daraus resultierenden Risiken zu steuern. Besonders problematisch ist der unautorisierte Einsatz von KI durch Mitarbeitende, oft ohne Wissen oder Kontrolle durch die IT – ein Phänomen, das unter dem Begriff „Shadow AI“ bekannt geworden ist. Diese Praxis öffnet Tür und Tor für Datenlecks, Non-Compliance mit DSGVO-Vorgaben und unkontrollierte Weitergabe sensibler Informationen.
Ein prominentes Beispiel für die potenzielle Tragweite ist der Vorfall bei Disney im Juli 2024, als eine Hacktivistengruppe über 1,2 Terabyte interner Slack-Kommunikation veröffentlichte, darunter Projektinformationen, Zugangsdaten und Bilder. Solche Fälle zeigen eindrucksvoll, dass Kontrolle über die KI-Nutzung kein optionales Extra, sondern ein geschäftskritisches Muss ist.
Sichtbarkeit als Schlüssel zur Kontrolle
Genau hier setzt Cato Networks mit seiner SASE Cloud Plattform an. Eine der zentralen Komponenten: das Shadow AI Dashboard. Es ermöglicht Unternehmen, einen vollständigen Überblick über die Nutzung von KI-Anwendungen, -Modellen und -Diensten innerhalb der Organisation zu erhalten – auch dann, wenn diese verschlüsselt oder inoffiziell im Einsatz sind. Durch die Analyse des KI-bezogenen Datenverkehrs können nicht nur unsanktionierte Tools erkannt, sondern auch Anomalien im Nutzerverhalten aufgedeckt werden. Die Plattform schafft damit eine dringend benötigte Transparenz in einem Umfeld, das zunehmend komplex und risikobehaftet wird.
Darüber hinaus integriert Cato leistungsfähige CASB- und DLP-Funktionen, die speziell auf GenAI-Szenarien ausgelegt sind. Auf Basis moderner Machine-Learning-Klassifikatoren lassen sich sensible Inhalte automatisch identifizieren und schützen, vom geistigen Eigentum bis zu Finanzdaten. Unternehmen können sogar eigene Modelle auf Basis ihrer individuellen Dokumente trainieren und so maßgeschneiderte Schutzmechanismen etablieren.
Von der Theorie zur Praxis: Wie Sicherheit und Innovation Hand in Hand gehen
Eine sichere KI-Strategie beginnt nicht erst bei der Technologie, sondern bei klar definierten Prozessen und Regeln. Unternehmen sind gut beraten, verbindliche Richtlinien zur Nutzung von GenAI zu etablieren: Welche Tools dürfen verwendet werden? Welche Datentypen sind zulässig? Wer ist für Freigaben zuständig? Parallel dazu braucht es ein kontinuierliches Monitoring der realen Nutzung, regelmäßige Schwachstellenanalysen sowie Trainingsmaßnahmen, um das Bewusstsein der Mitarbeitenden für Risiken und sichere Nutzung zu stärken.
Cato geht dabei mit gutem Beispiel voran – nicht nur als Anbieter, sondern auch in der eigenen Sicherheitsarchitektur. Die Plattform nutzt selbst KI zur Abwehr von Bedrohungen, von Phishing- und Cybersquatting-Erkennung bis hin zur Analyse von Netzwerk- und Nutzeranomalien. Mit dem „Cato Copilot“ steht den Teams zudem ein leistungsfähiger KI-gestützter Assistent zur Seite, der Informationen zusammenfasst, Konfigurationen analysiert und Empfehlungen in natürlicher Sprache bereitstellt.
Fazit: GenAI sicher gestalten – jetzt ist die Zeit dafür
Die Geschwindigkeit, mit der sich GenAI weiterentwickelt, lässt Unternehmen wenig Spielraum zum Zögern. Wer das volle Potenzial der Technologie nutzen möchte, braucht nicht nur Innovationsfreude, sondern auch ein Sicherheitsfundament, das mitwächst. Cato Networks bietet mit seiner SASE-Plattform eine skalierbare Lösung, die Transparenz, Schutz und Kontrolle vereint. Cato hilft Unternehmen dabei, das Rennen gegen Shadow AI zu gewinnen, bevor es beginnt.
Erfahren Sie mehr zu diesem Thema in unserem Webinar “Cato SASE und KI: Der Schlüssel für eine sichere Gen-AI-Strategie in Ihrem Unternehmen”.