Funktionen von SASE und ZTNA

Funktionen von SASE und Zero Trust Network Access (ZTNA)

Der Marktleitfaden von Gartner fΓΌr Zero Trust Network Access (ZTNA) prognostiziert, dass 60β€―% der Unternehmen bis 2023 VPN abschaffen und stattdessen ZTNA nutzen werden. Der Hauptbeweggrund fΓΌr die EinfΓΌhrung von ZTNA ist die sich verΓ€ndernde Struktur der Grenzen von Unternehmensnetzwerken. Cloudworkloads, Arbeiten im Home-Office, mobiles Arbeiten und Netzwerkressourcen vor Ort mΓΌssen berΓΌcksichtigt werden, und PunktlΓΆsungen wie VPN-Appliances sind dafΓΌr einfach nicht geeignet.

Allgemein kann man den Vorteil von ZTNA gegenΓΌber VPN in einem Wort zusammenfassen: GranularitΓ€t. Mit Zero Trust Network Access kΓΆnnen Unternehmen den Zugriff auf eine Weise einschrΓ€nken, wie es mit VPN und anderen β€žCastle-and-Moatβ€œ-AnsΓ€tzen fΓΌr dieβ€―Netzwerksicherheit nicht mΓΆglich ist.

Diese differenzierten KontrollmΓΆglichkeiten sind auch der Grund, warum Zero Trust Network Access den identitΓ€tsbezogenen Ansatz beim Netzwerkzugriff ergΓ€nzt, der fΓΌr SASE (Secure Access Service Edge) erforderlich ist. Ist Zero Trust Network Access in eine cloudnative Netzwerkplattform integriert, lassen sich den Unternehmensressourcen, wie mobilen Benutzern, verschiedenen Standorten, Cloudanwendungen und Cloudrechenzentren, von derβ€―SASE-LΓΆsung die jeweils passenden Zugriffsberechtigungen zuweisen. Aber wie lassen sich ZTNA und SASE kombinieren, um dieses Versprechen zu erfΓΌllen? Um die Antwort zu finden, mΓΌssen wir weiter in die Tiefe gehen.

Was ist Zero Trust Network Access?

Zero Trust Network Access, auch bekannt als Software-Defined Perimeter (SDP), ist ein neuer Ansatz fΓΌr einen sicheren Zugriff auf Anwendungen und Services in der Cloud und vor Ort. Die Funktionsweise von ZTNA ist simpel: Der Zugriff auf eine bestimmte Ressource wird grundsΓ€tzlich verweigert, es sei denn, er ist ausdrΓΌcklich erlaubt. Dieser Ansatz ermΓΆglicht die Umsetzung strengerer Sicherheitsstandards im gesamten Netzwerk und eine Mikrosegmentierung, die im Falle eines Angriffs auf das System laterale AktivitΓ€ten einschrΓ€nken kann.

Bei herkâmmlichen Punktlâsungen für die Netzwerksicherheit erhÀlt ein Benutzer automatisch Zugriff auf das gesamte Netzwerk im selben Subnetz, sobald er eine Sicherheitsappliance umgangen hat. Somit erhâht sich das Risiko und die AngriffsflÀche wird vergrâßert. ZTNA kehrt dieses Paradigma um. Mit ZTNA muss die IT-Abteilung den Zugriff auf Netzwerkressourcen explizit gewÀhren und kann BeschrÀnkungen bis auf die Anwendungsebene anwenden.

SASE und Zero Trust

ZTNA ist ein kleiner Bestandteil der SASE-LΓΆsung. SASE beschrΓ€nkt den Zugriff aller Randbereiche, d.β€―h. fΓΌr Standorte, mobile Benutzer und Cloudressourcen, entsprechend den ZTNA-GrundsΓ€tzen. Mit anderen Worten: Durch die NGFW- und SWG-Funktionen beschrΓ€nkt die SASE-LΓΆsung den Zugriff; ZTNA gibt den Grad der ZugriffsbeschrΓ€nkung fΓΌr die SASE-Randbereiche an.

SASE kombiniert Zero Trust Network Access, NGFW und andere Sicherheitsservices mit Netzwerkservices wie SD-WAN, WAN-Optimierung und Bandbreitenaggregation in einer cloudnativen Plattform. So erhalten Unternehmen, die die SASE-Architektur nutzen, die Vorteile von Zero Trust Network Access sowie eine umfassende Auswahl an Netzwerk- und Sicherheitslâsungen, die sowohl einfach zu verwalten als auch Àußerst skalierbar sind.

Die Vorteile von SASE und Zero Trust Network Access

Der erste Vorteil von SASE und Zero Trust Network Access besteht darin, dass ein identitΓ€tsbezogener Sicherheitsansatz mit Standardverweigerung den Schutz erheblich verbessert. Selbst wenn ein bΓΆswilliger Benutzer eine Netzwerkressource kompromittiert, kann der Schaden durch ZTNA begrenzt werden. Zudem kΓΆnnen die SASE-Sicherheitsservices eine Grundlage fΓΌr das normale Netzwerkverhalten schaffen, was einen proaktiveren Ansatz fΓΌr die Netzwerksicherheit im Allgemeinen und die Erkennung von Bedrohungen im Besonderen ermΓΆglicht. Dank einer zuverlΓ€ssigen Ausgangsbasis lΓ€sst sich unerwΓΌnschtes Verhalten leichter erkennen, eindΓ€mmen und verhindern.

Neben den Sicherheitsvorteilen lΓΆst die VerknΓΌpfung von SASE und ZTNA auch weitere Probleme, die PunktlΓΆsungen in heutigen Unternehmen verursachen: den Wildwuchs an Appliances und die NetzwerkkomplexitΓ€t. Mit VPN-PunktlΓΆsungen sind Unternehmen gezwungen, zusΓ€tzliche Appliances fΓΌr Funktionen wie SD-WAN und NGFW bereitzustellen. Doch dadurch steigen die Betriebs- und Investitionskosten mit jedem weiteren Standort, der eine Appliance benΓΆtigt. Außerdem bedeutet dies, dass die Integration von Appliances, mobilen Benutzern und Cloudservices die NetzwerkkomplexitΓ€t erheblich steigert.   SASE und ZTNA beseitigen diese Probleme, indem sie eine cloudnative LΓΆsung anbieten, die fΓΌr alle Randbereiche des Netzwerks funktioniert. So werden fΓΌr Cloudservices, mobile Benutzer, IoT, Niederlassungen und Unternehmensnetzwerke das gleiche Maß an Sicherheit erreicht, ohne die BereitstellungskomplexitΓ€t oder -kosten drastisch zu erhΓΆhen.

Zusammenfassend lΓ€sst sich sagen, dass Zero Trust Network Access mit SASE im Vergleich zu herkΓΆmmlichen PunktlΓΆsungen folgende Vorteile bietet:

  • Einfachere Skalierung: Durch den Appliance-Wildwuchs sind VPN-PunktlΓΆsungen bei expandierenden Netzwerken schwer zu verwalten. SASE bietet die Skalierbarkeit einer mehrinstanzenfΓ€higen, cloudnativen Plattform fΓΌr mehr Netzwerksicherheit.
  • HΓΆhere GranularitΓ€t: Mit herkΓΆmmlichen PunktlΓΆsungen kΓΆnnen Unternehmen Richtlinien implementieren, die den Zugriff anhand von IP-Adressen beschrΓ€nken. SASE und Zero Trust Network Access ermΓΆglichen eine Zugriffskontrolle und Netzwerktransparenz bis auf die Ebene einzelner Anwendungen und IdentitΓ€ten.
  • Mehr Sicherheit: In Zeiten, in denen das β€žCastle-and-Moatβ€œ-Paradigma fΓΌr eine angemessene Netzwerksicherheit sorgte, waren PunktlΓΆsungen vΓΆllig ausreichend. Die Topologien heutiger Netzwerke passen jedoch einfach nicht mehr in dieses Schema. SASE und ZTNA kΓΆnnen die Sicherheit erheblich verbessern, indem sie sicherstellen, dass alle Randbereiche des Netzwerks berΓΌcksichtigt (z.β€―B. durch Aktivierung des clientlosen Mobilzugriffs) und SicherheitslΓΆsungen verwendet werden, die speziell fΓΌr moderne Netzwerktopologien ausgelegt sind.
  • HΓΆhere und zuverlΓ€ssigere Leistung: HΓ€ufig werden VPN-Appliances zu EngpΓ€ssen, die die Geschwindigkeit eines WAN und auch die Leistung beeintrΓ€chtigen. Das liegt an den CPU- und RessourcenbeschrΓ€nkungen einzelner Appliances. Mit einem cloudnativen Ansatz abstrahiert SASE diese RessourcenbeschrΓ€nkungen und steigert die WAN-Leistung sogar durch die Bereitstellung von WAN-Optimierungsfunktionen, die fester Bestandteil der zugrunde liegenden Netzwerkstruktur sind.

Die erste echte SASE-Plattform mit Zero Trust Network Access

Der SASE-Markt befindet sich noch im Wachstum, und viele SASE-Anbieter erfΓΌllen nicht, was SASE eigentlich verspricht. Daher ist es gut zu wissen, was keine echte SASE-LΓΆsung ist. Cato Networks wurde von Gartner 2019 im β€žHype Cycle for Enterprise Networkingβ€œ nicht nur als β€žSample Vendorβ€œ fΓΌr SASE ausgezeichnet, sondern bietet auch die weltweit erste echte SASE-Plattform.

Bei der Entwicklung der SASE-Plattform von Cato wurden von Anfang an die Anforderungen moderner Unternehmensnetzwerke berΓΌcksichtigt. Die Plattform kombiniert Sicherheitsfunktionen wie Zero Trust Network Access, SWG, NGFW, IPS und CASB mit Netzwerkservices wie SD-WAN und WAN-Optimierung sowie einem globalen privaten Backbone-Netzwerk mit einer im SLA festgelegten VerfΓΌgbarkeit von 99,999β€―%. Daher ist Cato der einzige Anbieter, der derzeit in der Lage ist, das echte Nutzenversprechen von SASE im Hinblick auf Leistung, Sicherheit und Skalierbarkeit zu erfΓΌllen.

Wenn Sie die SASE-Plattform von Cato in der Praxis sehen mΓΆchten, melden Sie sich fΓΌr eine Demo an, oder kontaktieren Sie uns noch heute. Lesen Sie fΓΌr weitere Informationen zu SASE das E-Book β€žSecure Access Service Edge (SASE): die zukunftsweisende Plattform fΓΌr digitale Unternehmensnetzwerkeβ€œ.